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Despacito, Despacito - Destination Wedding in Lima, Peru

I don’t even know where to start to describe this wedding in Lima, Peru. As nothing I could say would do it justice. Be it the truly bighearted people, the adventures we had while spending a week in Lima or the most epic wedding venue I’ve ever been to so far. It was just unreal.
But let’s turn back the hands of time a few months. It’s some random winter day and I’m chatting with my buddies Mat of Schneider’s Family Business and Paul and they were like „you know, we’re going to shoot a wedding in Peru“. Instantly I asked if they knew if their couple had already booked someone for the wedding film – and luckily for me, they hadn’t. Long story short, I skyped with Nadine and Kenny (who were just in the middle of moving from Germany to Canada) and boom. Got booked for not only my first wedding outside of Europe but also one of the most beautiful weddings I’ve ever had the pleasure of documenting.
It wasn’t only because of the emotions or the tears of joy – there were happy people everywhere and a venue that seemed to be coming straight from a fairytale.

It. just. had. it. all.

And don’t even get me started on the party, all I can and want to say is that it wasn’t despacito at all, even though that song played quite a few times that night…
Nuff said. Watch the film. Go.

Das war es also, dieses 2016

Wow. Was ein Jahr. 2016 ist mal wieder nur so an mir vorbeigezogen. Viele Reisen, viele Menschen und noch mehr Erinnerungen. Anfang des Jahres war ich zusammen mit Roland für ein Projekt in Japan, habe im Frühjahr einen Promofilm für die Lazy Finca auf Mallorca gedreht, habe im Sommer mit Paola zusammen Island erkundet (ja, ja, da kommt auch noch ein Film) und durfte Hochzeiten überall in Deutschland und sogar eine in Italien begleiten. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an alle meine Paare, die mir auch dieses Jahr wieder das Gefühl gegeben haben, genau das richtige zu machen. Ihr seid der Hammer!

Für nächstes Jahr stehen auch schon einige Reisen fest. Ein paar Hochzeiten quer über Deutschland verteilt, zwei in der Schweiz, eine in Peru und wer weiß, was da noch so alles kommt. Ich freue mich auf jeden Fall schon mega darauf und wünsche euch einen ganz tollen Start ins neue Jahr. See you on the other side!

Und hier noch mal eine Auswahl von Hochzeitsfilmen in chronologischer Reihenfolge. Viel Spaß beim anschauen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Einmal Australien und zurück... eine freie Trauung in Oldenburg

Für mich ist es immer wieder total spannend neue Sachen zu erleben. Bei Jess und Sven war es das erste Mal, dass das Brautpaar eine längere Anreise zur Hochzeit hatte als ich. Wie das funktioniert? Die beiden sind bereits vor ein paar Jahren ins ferne Australien ausgewandert, wollten aber ihre Hochzeit in ihrer Heimat Oldenburg gemeinsam mit all ihren Freunden und Familien feiern. Bei einem erstem Skype Gespräch vor einigen Monaten konnten wir uns trotz der enormen Entfernung schon einmal besser kennenlernen und schauen, ob wir auch einer Wellenlänge liegen. Denn für mich ist es immer superwichtig, dass die Chemie zwischen uns stimmt und wir alle die gleichen Erwartungen an die Hochzeitsreportage haben.

Ich freute mich auch sehr darauf Christiane nach langer Zeit mal wiederzusehen, die ich schon von einer früheren Zusammenarbeit auf einer Hochzeit kenne. Dieses Mal war sie aber nicht nur hinter den Kulissen als Hochzeitsplanerin tätig, sondern hat auch als Rednerin durch die freie Trauung geführt.
Nach der Zeremonie konnten die Gäste das sonnige Wetter bei kühlen Drinks genießen und wir nutzten die Zeit zusammen mit dem Hochzeitsfotografen Christian Seel, um auf dem weitläufigen Gelände der St.Georg Scheune die Paaraufnahmen zu machen. An dieser Stelle auch noch mal ein Dankeschön für die super Zusammenarbeit, Christian!
Dass bei der anschließenden Party ordentlich gefeiert wurde, möchte ich natürlich auch nicht unerwähnt lassen.

Jess & Sven, vielen Dank, dass ich euren großen Tag begleiten durfte und viele Grüße nach Straya.

Philippinische Hochzeit auf dem Süllberg

Die Hochzeit von Yvonne und Jay auf dem Süllberg war eine der wenigen Hochzeiten des Jahres, bei der ich zu Hause geschlafen habe. So sehr ich es auch mag zu reisen, neue Orte kennenzulernen und meine Paare ganz egal an welchem Ort zu begleiten, so sehr freue ich mich darauf, wenn ich Hochzeiten hier in Hamburg oder Umgebung filmen darf. Wenn dann auch noch so liebe Kollegen wie Roland Michels, der als Fotograf am Start war und Anna Brinkmann, die die Hochzeit geplant hat, mit dabei sind, ist es gleich doppelt schön.

Auch wenn Yvonne und Jay beide philippinische Wurzeln haben und seit einigen Jahren in der Schweiz leben, hatten sie sich für ihren großen Tag Yvonnes Heimatstadt ausgesucht und so ihre Hochzeit in Hamburg gefeiert. Für die Vorbereitungen ging es hoch hinaus, genauer gesagt ins Ramada Hotel, in dem sich Yvonne im Kreise ihrer Bridesmaids und Jay zusammen mit seinen Groomsmen vorbereitete. Die Trauung fand in der Kirche Christi statt, in der der Pastor durch eine sehr energetische und emotionale Trauung führte und bei so manchem anwesenden Gast für Freudentränen sorgte.

Nach der Trauung fuhren alle zusammen zur wohl höchsten Hochzeitslocation in Hamburg – dem Süllberg. Während die Gäste mit kühlen Getränken und leckeren Süßspeisen das Wetter genossen, gingen Yvonne, Jay, Roland und ich für die Paarfotos und -videoaufnahmen durch das nahegelegene Treppenviertel bevor es zurück in den Festsaal ging, wo die Freunde des Brautpaares durch ein abendfüllendes Programm inklusive Tanzperformances und Live-Musik führten.

Jetzt aber genug der langen Worte. Hier ist der Hochzeitsfilm von Yvonne und Jay.

Maritime Hochzeit an der Ostsee - Hochzeitsvideo Rostock

Hochzeit in Rostock – Hochzeitsvideo 

Ich Schmeiß‘ den Wecker aus dem Fenster und bleib neben mir liegen (Oh ja!)
Es ist für mich so logisch, doch die Menschen finden es seltsam
Sie fliegen und wir liegen auf ’ner Decke am Elbstrand
Ich lass die Uhr ticken, ich lass den Fluss fließen
Mein Herz schlägt und ich muss es genießen
Gestern ist vorbei und das Beste ist jetzt
Hektik und Stress, nix für mich
Ich brauch kein Jetlag und Sekt“
~
„On a Journey“ – Neonschwarz

Neonschwarz. Nicht nur eine grandiose Band aus Hamburg, sondern auch das Bindeglied in einer Verkettung von glücklichen Umständen und wahrscheinlich der Grund dafür, dass ich Nicole und Martin kennenlernen und ihre megaschöne Hochzeit in Rostock begleiten durfte. „Wie das?“ fragt ihr euch jetzt sicher. Also gut. Dann drehen wir die Zeit mal etwas zurück. Es ist der 06.03.2015, Neonschwarz haben ihren Auftritt vor einer unglaublichen Crowd im Uebel und Gefährlich, mein Buddy Till macht wie so oft Fotos des Events und ich durfte ebenfalls mit meiner Kamera dabei sein und die Schwizzys auf und hinter der Bühne begleiten. So kam es auch dazu, dass ich im Backstage Timo Roth, seines Zeichens Fotograf aus Rostock und langjähriger Weggefährte von Audiolith, kennenlernte und mich etwas mit ihm unterhielt. Wir stellten schnell fest, dass wir uns a) ganz gut verstehen und b) er auch in der Hochzeitsbranche ist. Wie das dann ja immer so ist, hatten wir übers Jahr verteilt nicht allzu viel Kontakt (you know: Hochzeiten, dies das Ananas) – umso größer war die Freude, als ich Anfang diesen Jahres dann eine Anfrage von Nicole und Martin im Posteingang hatte, die mir sagten, dass Timo ihre Hochzeit in Rostock fotografisch begleiten würde und mich fragten ob ich nicht auch Lust und Zeit hätte ein Hochzeitsvideo von ihrem großen Tag zu produzieren. Kurze Zeit später trafen wir uns auch schon auf ein Käffchen hier in Hamburg um zu schauen, ob das persönliche Miteinander passt und wir die gleichen Vorstellungen haben. Was soll ich sagen? Wir unterhielten uns lange, lachten sehr viel und es war schnell klar – das passt! Und so kam es, dass ich ein gutes halbes Jahr später nach Rostock fuhr um die beiden an ihrem großen Tag zu begleiten.

Damit ihre maritime Hochzeit auch so richtig maritim werden konnte, hatten sich Nicole und Martin die Blaue Boje ausgesucht. Ein Restaurant direkt an und mit Blick auf die Ostsee. Obwohl die beiden während der Vorbereitungen nur in etwa 10m Luftlinie trennte, hatten Nicole und Martin sich dazu entschieden, dass sie sich erst im Standesamt sehen würden. Umso emotionaler war dann auch das erste Aufeinandertreffen im Hochzeitsoutfit. Nach einer sehr emotionalen Trauung mit selbstgeschriebenen Eheversprechen ging es dann zurück zur blauen Boje, wo erst einmal am Strand mit Sekt auf das Brautpaar angestoßen und das traumhafte Augustwetter genossen wurde. Als Überraschung für alle Anwesenden gab es dann noch ein Privatkonzert von A Forest, einer Band die eigentlich auf großen Bühnen unterwegs ist, aber für Nici und Martin eine Ausnahme machte und das erste Mal auf einer Hochzeit auftrat. Wie es dazu gekommen ist? Nach einem Konzert, das die Beiden von A Forest besuchten, haben sie einfach mal nachgefrag, ob die Jungs es sich vorstellen könnten mal auf einer Hochzeit zu spielen und ja, wie ihr euch jetzt sicher schon gedacht habt, haben sie zugesagt. Ihr seht also, coole Bands spielten bei der Hochzeit der beiden wirklich eine große Rolle. Dass die Polizei zu späterer Stunde noch die Party crashen wollte, spricht wohl für sich und für eine megagute Party bis zum Morgengrauen.
Und damit der Blogpost eine Runde Sache ist, möchte ich ihn ebenfalls mit einem Zitat der Schwizzys abschließen und euch in diesem Sinne in Ruhe den Film schauen lassen.

„Ich hab ne Lücke in meinem Lebenslauf
Dies das Ananas
Langzeitstudenten
Dies das Ananas
Besorgte Bürger mucken auf
Dies das Ananas
Es ist wie überall im Leben
Dies das Ananas
Ich hab nen Kater, kipp was drauf
Dies das Ananas“
~
„Dies Das Ananas“ – Neonschwarz

Freie Trauung im Seebad Caputh

Hochzeitsvideo Potsdam Hochzeitsvideo Berlin

 
Der August war voller erster Male. Die erste Hochzeit in Italien, die erste Hochzeit in Brandenburg und gleichzeitig auch noch die erste Hochzeit gemeinsam mit Anne, einer langjährigen Freundin und eine Hälfte meines liebsten Fotografenduos aus Lüneburg. Franziska und Markus kontaktierten mich bereits Anfang des Jahres und fragten, ob ich noch Zeit hätte ihre Hochzeit im Seebad Caputh als Videograf zu begleiten. Glücklicherweise hatte ich tatsächlich noch Zeit und da wir sowohl persönlich auf einer Welle schwammen, als auch die Hochzeitspläne der Beiden ganz wunderbar klangen, konnte ich nur „Ja, Ich will“ sagen und freute mich so ein gutes halbes Jahr darauf die Hochzeit der beiden zu begleiten.

Wie immer bei einer Hochzeit außerhalb von Hamburg, reiste ich um allem Stress aus dem Weg zu gehen bereits am Vortag an und hatte entsprechend noch Zeit mir in Ruhe die Stadt und die Umgebung etwas genauer anzuschauen. Neben Hotels und Mietwagen wurde auch dieses Mal bei meiner Reiseplanung die Lage der nächsten Specialty Coffee Läden ausgecheckt. Und ich kann euch sagen, auch in Potsdam gibt es guten Kaffee! Beim Buena Vida Coffee Club nämlich! Aber ich komme schon wieder vom eigentlich Thema ab – der wunderschönen und wirklich sehr emotionalen Hochzeit mit freier Trauung von Franzi und Markus am See.

Am nächsten Morgen ging es also von Potsdam nach Beelitz, wo sich Franzi gemeinsam mit ihren Freundinnen in den eigenen vier Wänden auf die Hochzeit vorbereitete. Nicht weit davon entfernt, machte sich Markus gemeinsam mit seinem Trauzeugen und Franziskas Sohn Leo im Elternhaus fertig und fuhr anschließend schon mal zur Hochzeitslocation, dem Seebad Caputh, vor, um die ankommenden Gäste in Empfang zu nehmen. Während Anne noch bei Franzi und ihren Mädels blieb, fuhr ich auch schon mal vor zum Seebad und bereitete mich und mein Equipment auf die freie Trauung vor.

Franzi kam, wie es sich für eine Braut gehört, mit einer kurzen Verzögerung, auf einer Motoryacht beim Seebad an und schritt die wenigen Meter von der Yacht im Arm ihres Vaters zu Markus. Durch die superemotionale Trauung führte eine Freundin der beiden, die wie es der Zufall so will, auch noch Standesbeamtin ist. Es wurden wirklich viele Freudentränen vergossen und die Emotionen waren förmlich greifbar.

Für die anschließende Paarsession mussten wir nicht einmal das Gelände verlassen, da die Szenerie rund um das Seebad wirklich jedes Foto- und Videografenherz höher schlagen lässt. Als uns später am Abend nach wildem und plötzlichen Regenschauer ein wunderschöner Sonnenuntergang überraschte, konnten wir es uns natürlich auch nicht nehmen lassen, das goldene Licht für uns zu nutzen, bevor dann die Party so richtig steigen konnte und noch lange getanzt und gefeiert wurde.

Hochzeit in Italien - mit freier Trauung auf der Wiese und Feier in der Villa Giona

Wie immer fällt es mir schwer, die richtigen Worte zu finden um diese wunderschöne Hochzeit in Italien zu beschreiben. Denn auch wenn ich schon ein paar Mal so genannte destination weddings in Österreich und in der Schweiz begleiten durfte, war die Hochzeit von Julia und Danny definitiv etwas besonderes. Nicht nur weil die beiden so ein cooles Paar sind, sondern auch weil es das erste Mal war, dass ich eine Hochzeit in Italien filmen durfte. Und was ist besser als eine Hochzeit von zwei ganz lieben Menschen für die Ewigkeit festzuhalten? Richtig. Die Hochzeit zusammen mit meiner besseren Hälfte und Lieblings-Hochzeitsfotografin, Paola zu begleiten – das passiert nämlich im Gegensatz zu dem was viele glauben, gar nicht so oft und wir freuen uns immer sehr, wenn das klappt. Mitte August war es dann soweit, wir packten unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg in die Heimatstadt von Romeo und Julia. Da weder Paola noch ich vorher in Verona waren, hatten wir uns ein cooles Airbnb-Appartment im Herzen der Altstadt gemietet und verbrachten noch ein paar Tage vor der Hochzeit damit, die Stadt zu erkunden und im nahegelegenen Garda-See zu baden. Außerdem trafen wir uns auch noch mit Svenja und Robin, die sich spontan zum einjährigen Jubiläum ihrer Hochzeit, die wir übrigens letztes Jahr gemeinsam in Kiel begleitet haben, eine Reise nach Italien gebucht haben und auch ein paar Tage in Verona verbrachten. Davon, dass wir nicht nur die beste vegane Pizza ever mit den beiden gegessen haben, sondern auch noch eine Menge Spaß bei einer Paar-Session in den Straßen Veronas hatten, erzähle ich dann aber ein anderes Mal. ;)

Am Tag der Hochzeit ging es für uns erst einmal durch die Einbahnstraßenlabyrinthe Veronas und anschließend zur wunderschönen Villa Giona, die etwas außerhalb von Verona in Mitten von Weinbergen liegt. Dort angekommen, wurden wir auch schon von Danny empfangen, der noch mit den letzten organisatorischen Dingen für die Party am Abend beschäftigt war.
Im Kreise ihrer Freundinnen und Enni, dem gemeinsamen Hund, bereitete sich Julia auf den bevorstehenden und wohl aufregendsten Teil der Hochzeit vor: die Trauung.
Nach einer wirklich schönen von Corinna Gehring gehaltenen freien Zeremonie mit vielen Lachern und ein paar Tränen drehten Julia, Paola, Danny und ich für die Paaraufnahmen eine Runde um die Villa und staunten über ihre typisch italienische Architektur, die Statuen, die überall auf dem Gelände rumstanden und einen kleinen Bambuswald, den wir natürlich auch für ein paar Aufnahmen nutzten, bevor es dann gemeinsam zum Dinner unter freiem Himmel ging.

Als krönenden Abschluss gab es dann noch ein Feuerwerk und eine mega Party, bei der – wie wir hörten – wohl noch sehr lange das Tanzbein geschwungen wurde.

Pannen mit Google Maps, Doppel-Regenbogen und eine tamilisch-deutsche Hochzeit auf dem Drachenfels

Hochzeit auf dem Drachenfels

Wow. Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Diese Hochzeit auf dem Drachenfels hatte einfach alles was man sich als Hochzeitsvideograf wünscht.
Ein wunderbares Brautpaar, emotionale Reden, tolle Outfits und eine atemberaubende Aussicht bei der Feier. Wie gesagt, ein rundum-glücklich Paket für mich als Videografen. Warum ich trotzdem ganz schön ins Schwitzen gekommen bin, lest ihr etwas weiter unten, denn wie immer tendiere dazu ich mitten im Geschehen anzufangen zu erzählen, also erst einmal zurück zum Anfang:

An einem Freitag im Juli packte ich meine sieben Sachen und fuhr los Richtung Bonn, wo sich Georgia und Joseph am darauffolgenden Tag das Ja-Wort geben wollten.
Unterwegs machte ich aber spontan Halt in Köln und traf mich mit ein paar lieben Kollegen zum Essen, schlenderte durch die Altstadt und ja, vielleicht habe ich auch das eine oder andere Instagram Foto unterwegs geschossen bevor ich in mein Hotel in Bonn fuhr.

Am nächsten Morgen ging es dann zuerst zu Joseph, der sich gemeinsam mit seiner Familie und seinem Trauzeugen in den eigenen vier Wänden vorbereitete.
Wir sprachen über das sich ständig ändernde Wetter, die Hochzeit und dann auch noch über Sneaker – denn Joseph ist wie sich rausstelle ein noch größerer Sneakerfreund als ich und hat sogar einen Schuhschrank der einem Nike Schuhkarton nachempfunden ist. Wie cool ist das denn, bitte?!
Nachdem die Jungs geschniegelt und gestriegelt waren, ging es für mich zu den Ladies ins Kameha Hotel in Königswinter. Dort angekommen ging’s hoch in Georgias Zimmer, in dem sie gemeinsam mit ihrer Trauzeugin geschminkt und frisiert wurde. Wer genau zuhört erfährt im Film sogar, welches Zimmer es genau war. Für ihren großen Tag hatte sich Georgia ein megaschönes Anna Kara Kleid ausgesucht, dass sie sich bei Victoria Rüsche gekauft hat – liebe Bräute im Kölner Raum (und natürlich auch darüber hinaus), wenn ihr auf der Suche nach einem besonderen Kleid seid, kann ich euch das Atelier der lieben Victoria garnicht genug empfehlen! ;)
Und zack kommen wir auch schon zum oben erwähnten Teil der Hochzeit, der mich wirklich sehr zum Schwitzen gebracht hat: eine der ersten Pannen, die ich bei mittlerweile über 50 begleiteten Hochzeiten hatte. Ich war bei der falschen Kirche. Zwei Mal. Wie das passieren konnte? Sagen wir es so, ich vertraue meiner Technik und meinen Apps wohl etwas zu doll. Denn wie ich das immer so mache, habe ich auch an diesem Tag per Sprachsteuerung in Google Maps den Namen der Kirche genannt, mit dem Fehler dass ich Bonn statt Königswinter sagte. Und da stand ich nun mitten in Bonn auf der Suche nach der richtigen Kirche, als mir plötzlich klar wurde: Nope, das kann hier nicht richtig sein. Blitzschnell auf den Ablaufplan geguckt, den Fehler gemerkt, lauthals geflucht und dann Georgias Trauzeugin angerufen um ihr zu erzählen, was Sache ist und sie darum gebeten, dass sie sich bitte etwas mehr Zeit lassen sollen. Glücklicherweise hatte wohl kurz vorher schon Joseph angerufen und ihnen gesagt, dass Georgia lieber ein paar Minuten später zur Kirche kommen soll, da noch nicht alle Gäste da waren. Wie ich kurz darauf feststellen sollte, war die Adresse auf dem Ablaufplan nämlich nicht die Adresse der Kirche, in der Georgia und Joseph sich das Ja-Wort gaben, sondern die der evangelischen Kirche, die zwei Strassen weiter stand. Nach ein paar Momenten der Angst nicht rechtzeitig bei der Trauung zu sein, ein paar aufgeregten Telefonaten mit Joseph und einem auf Grund des Parkplatzmangels auf dem Bürgersteig vor einem Zebrastreifen geparkten Mietwagen, kam ich doch noch rechtzeitig an und hatte genau 5 Minuten um meine zweite Kamera aufzubauen, Joseph zu verkabeln und kurz meinen Blutdruck zu beruhigen bevor auch schon Georgia im Arm ihres Vaters den Gang zu Joseph geführt wurde. „Punktlandung“ würde ich mal sagen.

Während die Gäste nach der überaus emotionalen Trauung mit der Drachenfelsbahn zur Feierlocation fuhren, ging es für mich mit Georgia und Joseph zur Paar-Session, bei der wir alle etwas durchatmen konnten und dank dem aufziehenden Höhennebel und einem Doppelregenbogen, den ich so klar wohl nur selten zuvor gesehen habe, ein paar richtig coole Aufnahmen machten. Anschließend fuhren auch wir weiter zum Restaurant auf dem Drachenfels, wo die Gäste, begleitet von einer irischen Band, schon auf die Ankunft des Brautpaars wartete. Nach einem kurzen Sektempfang und ging es für die gesamte Gesellschaft dann zum Essen in das megahübsch geschmückte Restaurant, in dem neben gutem Essen und emotionalen Reden auch ein ganz besonderes Highlight für Georgia, Joseph und ihre Gäste gab.. Was das für ein Highlight war? Das seht ihr im Video…

Superemotionale Schlosshochzeit mit einer Trauung im Freien

Bevor ich gleich etwas weiter aushole, eines vorweg: Die Trauung bei Michelle und Philipps Hochzeit im Schloss Grünewald bei Solingen ist definitiv eine der emotionalsten gewesen, die ich in den letzten Jahren begleiten durfte..

Aber erst einmal zurück zum Anfang. Es war einer dieser kalten Hamburger Novembertage, als die Anfrage von Michelle und Philip in meinen Posteingang flatterte.
Sie schrieben, dass sie für ihre freie Trauung auf dem Schloss Grünewald noch auf der Suche nach einem Videografen seien, der ihren großen Tag dokumentieren würde. Der erste Gedanke war, „yaay, freie Trauung“ und nach kurzem hin und her schreiben und kennenlernen via Facetime war klar, dass ich die Hochzeit der beiden begleiten darf. Auf freie Trauungen freue ich mich immer ganz besonders, da sie oft persönlicher und dadurch auch emotionaler sind als die meisten standesamtlichen oder kirchlichen Hochzeiten.

Ein gutes halbes Jahr nach der Anfrage ging es also Anfang Juni für mich nach Solingen, genauer gesagt in die Villa Paulus, in der sich sowohl Michelle mit ihren Mädels, als auch Philipp mit seinem best man vorbereitete. Schon da war klar, dass es ein sehr emotionaler Tag wird, denn schon am Vormittag wurde gelacht und hier und da auch mal ein Tränchen verdrückt.
Anschließend ging es zusammen mit der Fotografin Ninka Plöger zum Schloss Grünewald, wo Philipp bereits mit den ersten Gäste auf seine Michelle wartete.
Während der superemotionalen freien Trauung blieb kein Auge trocken. In allen Reihen sah man strahlende Gesichter, Freudentränen und eine rundum glückliche Hochzeitsgesellschaft. Ganz nebenbei erwähnt ist das für mich als Videografen natürlich doppelt schön, wenn man so viele Emotionen vom Paar und den Gästen einfangen kann. Entgegen allen schlechten Wetterberichten für das Hochzeitswochenende, war un Petrus gut gesinnt und hat es erst zusammen mit der Party so richtig krachen lassen.

Jetzt wünsche ich euch ganz viel Freude mit diesem emotionalen Hochzeitsvideo: